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LOGODESIGN, SIGNETGESTALTUNG, GESCHÄFTSAUSSTATTUNG

Das Logo ist die visuelle Speerspitze Ihres Unternehmens. Es ist das Merkmal mit dem höchsten Repräsentations- und Wiedererkennungswert. In Ihrem Logo muss alles Wesentliche vereint sein.

Es muss schlicht, schnell erfassbar, in sich schlüssig, die Zielgruppe ansprechend, signifikant, repräsentativ, individuell, ausdrucksstark, zeitlos und modern zugleich sein.

Das Logo hat aus grafischer Sicht eine exemplarische Funktion. Es verkürzt visuelle und inhaltliche Komplexitäten auf ein darstellerisch vertretbares Maß. Die Botschaft muss nicht von jedem gleich verstanden werden. Irritierende Momente sichern das nötige Interesse und visualisieren Spannung.
Es sollte mehr als eine Interpretation möglich sein, denn Ambivalenzen sind wichtig.

Es ist nicht zwingend notwendig das Signet auf Anhieb zu verstehen. Solche Lösungsansätze wirken in den meisten Fällen recht profan. Man muss es identifizieren bzw. deuten können.


KRITERIEN DER LOGOGESTALTUNG

• Funktionalität → gut lesbar, verständlich, hohe Mitteilungsbreite

• Beachtungsqualität → rasch erfassbar, einprägsam, schnelle Wiedererkennbarkeit

• Ästhetik → Ansprachequalität, symbolischer und emotionaler Gehalt

• Integrationsqualität → Einfügbarkeit des Logos in den typografischen Rahmen und die verschiedenen Werbemittel (Corporate Design)

• gestalterische Qualität → Synthese von Inhalt und gestalterischem Thema (z.B. Qualität der Produkte, Image, Vision und Topografie der Firma)

• technische Qualität → problemlose Umsetzung in den benötigten Anwendungsbereichen (Fax, Plot, Print etc.)


LOGOARTEN

• Bildmarke → Abstrakt oder naturalistisch umgesetzte Symbolik ohne Text. Vorteil: Gute Merkfähigkeit. Schafft bessere Assoziationen zum »Besitzer«. Nachteil: Lange Werbemaßnahmen, um Identität zu schaffen.

• Wortmarke → Kurze und prägnante Bezeichnung in Form einzelner oder mehrerer Worte. Vorteil: Klare Bezeichnung und persönlichere Aussage. Nachteil: Schlechter zu merken als Bildmarke.

• Buchstabenmarke → Abkürzung des Namens oder Einzelbuchstaben ohne Sinngehalt. Vorteil: Lange Wörter sind kürzbar. Nachteil: Schlechte Merkbarkeit. Meist keine Assoziationen möglich.

• Zahlenmarke → Einzelzahlen, meist ohne Sinngehalt. Kommt relativ selten vor. Vorteil: Bessere Abhebung von Mitbewerbern, die mit alphabetischen Zeichen auftreten. Nachteil: Sehr schlechte Merkbarkeit. Keine Verbindungen zum »Besitzer«.

• Kombinierte Marke → In den meisten Fällen: Wort–Bild–Marke. Vorteil: Beste Merkfähigkeit durch Bild und Text (= Verstärkung!). Nachteil: Schwierige Umsetzung. Kann »altmodisch« wirken (Wappencharakter).

Finalisierung mittels eines Logosystems
Das fertig gestaltete Logo wird für alle denkbaren Anwendungen, Größen und Betriebssysteme optimiert, so dass Sie das Signet in allen Dateiformaten, die für die jeweiligen Anforderungen (Web, Druck, Macintosh, Windows, Plot, Word, Fax, Stempel etc.) nötig sind, besitzen. So haben Sie für Folgeproduktionen und bei Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern immer die passende Logodatei parat. Das Anlegen eines Logosystems ist nur bei einem größeren Nutzungsumfang des Signets ratsam, da es recht aufwändig ist.


GESCHÄFTSAUSSTATTUNG / CORPORATE DESIGN

Corporate Design bzw. das Unternehmenserscheinungsbild ist ein Gestaltungsprozess, welcher der Zielgruppe ein klares und eindeutiges Abbild der Unternehmensidentität (Corporate Identity) vermittelt. Über den visuellen Auftritt macht sich der Kunde ein erstes Bild von der Qualität Ihres Unternehmens, bevor er sich zum Kauf entschließt. Unzählige Mitbewerber bieten dem Kunden die gleichen Leistungen an. Das hat zur Folge, dass dieser sich – oft einzig und allein aufgrund visueller Eindrücke – in sehr kurzer Zeit entscheiden muss. Ein professionell gestaltetes Corporate Design eröffnet Ihrem Unternehmen somit viele Vorteile.


BASISELEMENTE

Die Basiselemente sind die Eckpfeiler ihres gesamten Auftritts. Durch eine homogene Festlegung bekommt das gesamte Design Einheit und Struktur. Diese konstanten Gestaltungselemente werden im Kommunikations-, Produkt- und Architekturdesign Ihres Unternehmens eingesetzt und bilden das gestalterische Fundament.

• Hausfarben → Die Hausfarben sind das beste Mittel, um bei dem Betrachter bestimmte Gefühle hervorzurufen. Es bedarf einer fundierten Kenntnis der Farb- und Harmonieregeln, um die passende Auswahl aus dem Farbspektrum heraus zu filtern. Ebenso wichtig ist das harmonische Mengenverhältnis der Hausfarben im gesamten Erscheinungsbild zueinander. Eine konsequent verwendete Hausfarbe wird über einen längeren Zeitraum zum wesentlichen Wiedererkennungsmerkmal.

• Logo bzw. Signet → Das Logo ist die visuelle Speerspitze Ihres Unternehmens. Es ist das Merkmal mit dem höchsten Repräsentations- und Wiedererkennungswert. In Ihrem Logo muss alles Wesentliche vereint sein.

• Hausschrift → Die Wahl der Hausschrift folgt funktionalen Aspekten, in erster Linie der Lesbarkeit. Sie findet vor allem in umfangreichen Informationsmaterialien oder Korrespondenzen, kurz gesagt im Mengentext, Verwendung. Sie muss zum Image des Unternehmens passen.

• Gestaltungsraster → Das Gestaltungsraster legt virtuelle Linien und Achsen fest, die zusammen ein Rastergefüge ergeben, dem sich die gesamte Gestaltung anpasst. Die Positionierung aller Elemente wie Bilder, Grafiken, Headlines und Satzspiegel bekommt so eine wiederkehrende Struktur, ohne die Flexibilität in der Gestaltung zu behindern. Dieses Raster bildet die Grundlage für all Ihre Publikationen, Webpräsenzen und andere Medien. Somit wird eine allumfassende Einheit im Corporate Design garantiert. Die Gestaltung wirkt in sich schlüssiger.

• Formate → Die Wahl der Formate für Publikationen geht mit der Festlegung des Gestaltungsrasters einher. Formate und Raster müssen sich ergänzen. Ob man bei den klassischen DIN-Formaten bleibt oder das Individuelle bevorzugt, ist nicht nur reine Geschmackssache. Abseits der DIN-Norm bieten sich viele weitere Ansätze an.

• Bildsprache → Auch in der Ästhetik, Wirkung und Anordnung der verwendeten Bilder sollten visuelle Konstanten vorhanden sein (z.B. Schwarzweiß- oder Duplexbilder). Kommen mehr kalte oder warme Nuancen darin vor? Sind Symmetrieachsen vorhanden? Sind sie auf- oder absteigend? Liegen sie im Anschnitt oder nicht? Sind sie immer an einer bestimmten Achse ausgerichtet? Im welchen Winkel werden sie platziert?

• Formensprache → Bei der Verwendung geometrischer Formen gilt es die diesbezügliche Formenlehre zu berücksichtigen. Ein Rennwagenlieferant könnte z.B. Streifen verwenden, denn sie suggerieren Geschwindigkeit. Geschwungene Formen bei einem Strandshop lassen den Betrachter an Wellen denken.

Für ein professionelles Corporate Design werden zunächst die Basiselemente entworfen. Auf deren Grundlage werden dann alle Hausdrucksachen, Werbemittel, Webauftritte etc. realisiert.

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